Das WIESBADENER MODELL
Training der technischen, koordinativen und konditionellen tänzerischen Fähigkeiten
nach dem "Rahmentrainingsplan"
Im freien (technisch-koordinativen) Tanzsporttraining ist unter anderem die Herz-Kreislaufbelastung zu niedrig, um einen positiven Gewinn im Konditionsbereich zu erzielen.
Es ist daher von Vorteil, dieses intervallartige Training mindestens 2x in der Woche durchzuführen.
Zwischen den technisch-koordinativen Ausarbeitungen der einzelnen Tänze, liegt immer ein Teil mit hoher Intensität, sodass
1.) es nicht zum Auskühlen kommt, und
2.) Reize im Körper gesetzt werden, sodass eine positive Anpassung zu erwarten ist
In der Aufwärmphase wird das Herz-Kreislaufsystem angekurbelt, die Muskelgruppen gedehnt (ca. 10 sec halten). Alleine eintanzen, mit Partner in Übungshaltung Basicteile eintanzen. Die Einstellung muss hervorgehoben werden, damit das anschließende Training auch gelingen kann.
Nach dieser belastungsintensiven Trainingseinheit muss der Köper die Möglichkeit der Regeneration bekommen.
Leichtes Auslaufen, leichtes „Figurendurchsteigen“ und Streching (der Muskeltonus muss wieder reduziert werden, d.h. ca. 30sec Dehnung halten) darf nicht fehlen.
Ich habe diese Trainingsmethode mit meinen Paare und auch selbst ausprobiert, und ich bin wirklich von der Sinnhaftigkeit dieses intervallartigen Trainings überzeugt!
Autor: Irene Hanke
Räumlicher Aufbau von Choreographie
Dipl. Trainer Michael Herdlitzka erinnerte an bereits vorhandene Grundsätze betreffend Aufbau von Choreographie im Raum. Dies im Rahmen der Arbeitsgespräche über den Figurenkatalog und dem Thema "Sinnvolle" Basic-Choreographien.
Die erste Grafik stellt die Raumrichtungen für Unterklasse dar. Der Räumliche Faktor soll durch entsprechend verwendete Figuren für das Tanzpaar klar definiert sein.
In den Anfängen sieht diese Grafik "eckig" aus. Die Knotenpunkte in den Ecken sind mit Figuren ausgestattet, welche überdreht werden können, um eine evtl. längere Tanzfläche ausnützen zu können. Dieser Aufbau ist nicht immer möglich, wenn man sich "sklavisch" an Precedes und Follows aus dem Buch hält.
Mit der zweiten Grafik werden höher klassige Tänzer angesprochen, da der Choreographieaufbau einen "runderen" Ablauf innehaben wird. Die Eckknotenpunkte sind jedoch auch hier mit entsprechendem Choreographiematerial ausgestattet, welches eine einfache Verlängerung des Programmes eröffnet (Floorcraft).









