Trainermeeting-Trainersymposium - ERINNERUNGEN

 

TRAINERSYMPOSIUM - FORMAT TANZSPORTAKADEMIE.
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Erinnerung an eine Serie von Trainersymposien, die von uns veranstaltet und organisiert wurden.
2016 fand das bisher letzte Symposium statt.

Unsere Idee ist/war einen eigenen sowie unabhängigen Bereich  zu kreiren.
Damit wird/würde die Möglichkeit zur planvollen Weiterbildung und Kommunikation für TrainerINNEN geschaffen.

Das Interesse sowie auch die Mitarbeit der KollegInnen war über viele Jahre sehr groß.

Die Idee, Organisation und Initiative ist von uns "privat und unabhängig" umgesetzt worden.

In Folge der vormalige Artikel zum Symposium..............

 

Neuauflage TRAINERSYMPOSIUM

Das unabhängige Trainersymposium fand bereits zum 7.Mal statt.

Nach 2014 gab es eine kleine konstruktive Pause und wir beschlossen, das Symposium in einer geänderten Form wieder aufleben zu lassen.

Da die Idee und das Ziel ein „GEMEINSAM“ aus einzelnen Personen zu machen an oberster Stelle steht, war es auch notwendig, aus erster Quelle die Arbeit, den Focus und die Prioritäten verschiedener Trainer kennenzulernen.

Das sollte aber nicht durch einen Vortrag erreicht werden. Wir wollten Unterrichtseinheiten, in denen wir alle mitmachen und ausprobieren können.

Es war ein echtes Erlebnis. Alle TeilnehmerInnen waren fokussiert und voller Elan und Offenheit dabei. Zusätzliche Ideen konnten wir kennenlernen, verschiedene „teaching methods“, und auch neue Erkenntnisse.
Die Stimmung war außerordentlich freundschaftlich und respektvoll.

Für 3 Einheiten luden wir Lasse Odegaard zu uns ein. Lasse lebt in Wien und wir zählen ihn zu unserem Trainerteam. Seine enorme Erfahrung und sein detailliertes Wissen sind für uns von großer Bedeutung. Sein Thema „allgmeine Bewegungsmechanik“ für beide Disziplinen war außerordentlich spannend. Danilo wurde zu Lasse’s Demotänzer und wurde mit diversen Punkten an verschiedenen Körperstellen markiert, um das Zusammenspiel der verschiedenen Gelenke und Muskeln zu verdeutlichen. Auch musste Danilo seine Fußsohle zum Zeichnen verleihen, um die optimale Gewichtsverteilung auf der Fußsohle zu demonstrieren von wo aus sich dann die Energie für den  Bewegungsablauf entwickeln kann!

Zwischendurch waren „Round table“ Gespräche am Stundenplan, die als Diskussionsforum dienten. Trotz viel Emotionalität fanden diese Diskussionen auf hohem Niveau und mit viel Respekt statt.

Es gibt verschiedenen Meinungen und es ist auch nicht das Ziel, allen eine gemeinsame Meinung aufzuzwingen. Die Meinungsvielfalt und der respektvolle Umgang damit können ungeheuer kreativ sein.

Definitiv waren wir alle sehr beeindruckt voneinander, das Programm war vielfältig und sehr kurzweilig, und die Zeit war zu kurz.

Der gemeinsame Abschlusstenor war: wir müssen unbedingt so weitermachen, das soll dem Tanzsport helfen, weil wir Trainer/innen uns gegenseitig toll motivieren können und so gemeinsam die Qualität unserer Paare steigen können!

Themen und Vortragende der Workshops und Vorträge:

Irene Hanke: Kontaktpunkte und Aufgaben der Damen (siehe pdf)

Stefan Herzog: Rotation: Definition und Verwendung am Beispiel von SAMBA
Grundbewegung ist natürlich der „Bounce“, erzeugt durch Beugen und Strecken der Fuß- und Kniegelenke, sowie durch die Beckenaktion. Rotation sollte für zusätzliche Bewegungsqualität in Koordination mit der spezifischen Grundbewegung eingearbeitet werden.
Übungen: Whisk: klassisch, ohne Rotation. Danach mit kurzer, schneller Rotation am Standbein.
Stationary Walk (slight bounce):
1) rechte Ferse zu Boden, Knie streckt sich, Leiste nach vorne, Gewichtstransfer, Rotation bleibt links
2) Beginn der Rotation, Becken neutral
3) kurze scharfe Rotation nach rechts
4) scharfe kurze Rotation nach links, dabei wird das linke Bein mit Teilgewicht nach hinten platziert. Beide Knie sind gestreckt
1,2) Gewichtstransfer aufs rechte Bein: rechtes Knie und rechtes Sprunggelenk beugen sich, pelvis tilt forward
3) rechtes Knie streckt sich, Leiste arbeitet nach vorne (Becken macht weiter pelvis tilt forward und wird am Ende neutral), Rotation bleibt noch links
4) kurze schnelle Rotation am Standbein (rechts) nach rechts


Helmut Hanke: klassische Übungen: Slowfoxtrott (siehe pdf)

Michael Baumann: Koordination STA und LA
.)Salsa als lockeres Aufwärmen
.)Tanzen – verkehrt herum (Natural wird zu Reverse)
.)Während des gemeinsamen Tanzens stellt ein Partner Rechenaufgaben
.) ein Partner tanzt eine Folge, der andere Partner rhythmisiert verbal
.) spiegeln und seitenverkehrt spiegeln

Anna Tchemodourova-Ludwig: Damen in den lateinamerikanischen Tänzen
Damenaktion, Beinpositionen, Damenkörper signalisiert dem Partner die Bereitschaft zu tanzen.

Michael Herdlitzka: Performance in STA
richtige Fußarbeit und Fußführung als Voraussetzung für qualitativ hochwertiges Tanzen.
Ansetzen der Füße: die Führung der notwendigen Seitenkanten. Füße sollen über den Boden „rollen“ (nicht schleifen – sondern knapp über den Boden führen)

Julia Burghardt und Danilo Campisi: Rhythmik und Dynamik: Tango
Tango Rhythmik wird nicht immer gleich interpretiert, weil die Rhythmik der Musik harte und sanfte Schläge vorgibt.
Rhythmik auf den Oberschenkeln mitklopfen (and a 1 – ist zu betonen)
Rhythmik in die Tango Basicteile einarbeiten.
Dadurch ergeben sich die verschiedenen Ausführungen in der Dynamik

Karin Gerbrich: Vortrag: Coach, Trainer, Supervision (siehe pdf)

Michael Schmalzbauer: Theorie: Spiraldynamik (siehe pdf). Spiraldynamik im Tanzsport

Sebastian Hoffmann: Führen eines erfolgreichen Tanzstudios
Vorbereitung, Mitarbeiter, Verträge, Verkaufen einer Idee

Klaus Andexlinger: Tango Argentino
die Kontaktpunkte, die Freiheit in der Körpermitte, die Führung, die Ausführung durch die Dame
Möglichkeiten, Elemente des Tango Argentino in unseren Tango hineinzuarbeiten. Dazu braucht es aber Kenntnis und Können des Tango Argentino.

Anna Tchemodourova-Ludwig und Zufar Zaripov: Rhythmik im Cha Cha Cha
Position über dem Standbein, schnelle Füße. Schlag 3 ist zu beachten!

Peter Pfluger: Positionsaufbau STA, verschieden Levels (siehe pdf)

Stefan Herzog und Zufar Zaripov: Jive Styles Swinging Jive, jumping Jive